Nach einer Vorbereitungsphase im Januar 2017 hat die Qualitätsanalyse NRW das Lise-Meitner-Gymnasium Anfang September 2018 besucht. Das Ergebnis lässt sich in einem Satz zusammenfassen, wie das Prüferteam unter Leitung von Herrn Peller meinte: Das LMG ist eine richtig gute Schule!

Dem können wir natürlich nur zustimmen und freuen uns, dass auch andere unsere intensive und erfolgreiche Arbeit würdigen.

Nachdem Herr Peller bereits 2017 mit Schülern, Eltern und Lehrern einige zusätzliche Aspekte festgelegt hatte, wurden wir vom 10.09. bis zum 13.09.18 besucht. An drei Tagen im September fanden zahlreiche Unterrichtsbesuche statt, außerdem führten die Qualitätsprüfer Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrern, den Sekretärinnen, dem Hausmeister und der Schulleitung. Natürlich wurde auch das Schulgebäude besichtigt. Im Zentrum der Untersuchung standen neben den Feldern „Erwartete Ergebnisse“, Wirkungen“ und „Rahmenbedingungen und verbindliche Vorgaben“ vor allem das „Lehren und Lernen“, die „Schulkultur“ sowie der Bereich „Führung und Management“. Die Einzelheiten können Sie dem ausführlichen Bericht entnehmen, die wesentlichen Punkte werden im Folgenden erläutert.

Im Abstimmungsgespräch 2017 war neben den obligatorischen Aspekten der folgende Schwerpunkt vereinbart worden:

Weiterentwicklung der Arbeit an der Förderung der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung des sozialen Klimas, der Teamstrukturen der Lehrkräfte und der räumlichen Bedingungen.

Außerdem waren wir sehr gespannt, wie die aus unserer Sicht intensive Weiterarbeit in den von uns ausgewiesenen Bereichen von außen gesehen wird:

• Stärkung der Naturwissenschaften: (AGs in 5 und 7, WP II: NaWi, Wettbewerbsteil-nahme; Neugestaltung eines weiteren Biologieraumes, Einrichtung eines Chemie-LKs 2018/19)
• Weiterentwicklung des neuen Förderkonzepts in den Stufen 5 und 6: „Lerncafé“ und „Lerncafé plus“; u.a. auch Ausstattung mit IPads spätestens Frühjahr 2019
• Hausaufgaben-Konzept einschließlich Hausaufgabenplaner
• Konsequenzen aus SEIS 2015: Bestätigung der Schülersprechstunde, Weiterentwicklung der Schülerfeedbackbögen (SEfU)
• Chancen einer Europaschule unter den Bedingungen der Dreizügigkeit: Aus-landspraktika, Einrichtung einer stabilen AG?
• Entwicklung Medienkonzept, u. a. Einrichtung des Projektkurses „Lise-App“, AG 5. Klasse PC & Office

Am 13.09. war es dann soweit – das Prüferteam präsentierte auf einer Konferenz Lehrern sowie interessierten Schülern und Eltern ihre Ergebnisse. Uns wurde bescheinigt, dass wir besondere Stärken auf den folgenden Gebieten haben:
• Von Respekt und Wertschätzung geprägte Schulkultur in einem vorbildlichen sozialen Klima als Grundlage von Lernen und Leben
• Anspruchsvolles, attraktives und vielfältiges unterrichtliches sowie außerunterrichtliches Profil
• Engagierte Förderung sozialer und personaler Kompetenzen der Schülerschaft
• Vorbildliche Mitgestaltung des schulischen Lebens durch Schülerschaft und Eltern
• Positive Lernhaltung der Schülerschaft
• Zugewandte und umfängliche Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Erziehungsberechtigten
• Gesicherte Basisqualitäten guten Unterrichts

Als Entwicklungsfelder der Schule wurden benannt:
• Langfristige Ausrichtung der vielfältigen Arbeitsfelder im Sinne des Qualitätszirkels durch die Systematisierung von Zielen und Indikatoren der Zielerreichung, Maßnahmen und Meilensteinen, Verantwortlichkeiten, Evaluationen und Feedback im Sinne einer mehrjährigen Arbeitsplanung
• Intensivierung individualisierender und differenzierender Lernarrangements im Unterricht
• Ausbau der Faktoren selbstgesteuerten Schülerlernens in unterrichtlichen Prozessen

Nach der abgeschlossenen Arbeit der Qualitätsanalyse musste unsere Schulkonferenz gemeinsam mit der Schulaufsicht eine Zielvereinbarung treffen. Wir haben uns nach intensiver Diskussion für die folgenden Schwerpunkte entschieden:
Das Konzept des Lerncafés soll auf Klasse 7 ausgeweitet werden, um Elemente selbstgesteuerten Lernens zu verstärken. Außerdem soll sich eine einzurichtende Schulentwicklungsgruppe aus Eltern, Schülern, Lehrern und der Schulleitung um die mehrjährige Planung von Entwicklungszielen kümmern und die architektonische Gestaltung des Schulgebäudes auf die pädagogischen Bedarfe abstimmen.

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