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Alle wichtigen Informationen rund um die Anmeldung der Klasse 5 finden Sie hier:

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Sollten Sie sich für die neue Einführungsphase am Lise-Meitner-Gymnaisum interessieren, finden Sie alle notwendigen Infos hier:

Oberstufe

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

ab Montag, dem 19.04.2021, werden unsere Schülerinnen und Schüler erneut Wechselunterricht erhalten. Das bereits zum 15.03. mitgeteilte Konzept bleibt erhalten, ergänzt um einige Hinweise und Besonderheiten zum Testungsverfahren. Zur Information finden Sie hier auch den Link zur jüngsten Schulmail. Ich habe ansonsten nur die wesentlichen Punkte wiederholt

 

Zum Konzept des Wechselunterrichts

Der Jahrgang Q1 besucht weiterhin in vollständiger Zahl die Schule, allerdings in getrennten Räumen. In der Jahrgangsstufe Q2 dürfen weiterhin nur die Abiturkurse besucht werden. Die Raumpläne liegen in Moodle vor. Alle übrigen Jahrgänge nehmen im wöchentlichen Wechsel am Präsenzunterricht teil. Das bedeutet, dass ungefähr die Hälfte der Schülerinnen und Schüler vor Ort unterrichtet wird, die jeweils andere Hälfte aber auf Distanz. Wir beginnen mit einer B-Woche, d. h. mit Gruppe 2:

 

Wechselunterricht wöchentlich

mit räumlicher Aufteilung

B-Woche

A-Woche

Q1 (Gruppe 2)

Q1 (Gruppe 1)

Q2 (Gruppe 2)

Q2 (Gruppe 1)

Wechselunterricht wöchentlich

mit zeitlicher Aufteilung

5 (Gruppe 2)

5 (Gruppe 1)

6 (Gruppe 2)

6 (Gruppe 1)

7 (Gruppe 2)

7 (Gruppe 1)

8 (Gruppe 2)

8 (Gruppe 1)

9 (Gruppe 2)

9 (Gruppe 1)

EF (Gruppe 2)

EF (Gruppe 1)

 

Die mitgeteilte Aufteilung bleibt bestehen. Der Unterricht findet in den Klassenräumen statt.

Wechselunterricht bedeutet kein durchgängiges Video-Streaming für die jeweils distanten Gruppen, da dies trotz erweiterter Bandbreite auch aus technischen Erwägungen (Akustik) vermutlich nicht erfolgreich verlaufen würde. Ob daher eine echte Interaktion zwischen Präsenz- und Distanzschülern möglich sein wird, ist fraglich. Nicht sinnvoll wäre es jedenfalls, aufgrund technischer Probleme bei Distanzlernern immer wieder den Präsenzunterricht zu unterbrechen.

Streaming kann also mit Hilfe der iPads über eine Teams-Verbindung in einigen Phasen des Unterrichts gelingen, bildet aber keine Voraussetzung für einen gelungenen Wechselunterricht, da auch andere Konzepte durchaus erwünscht sind. Denkbar ist z. B. eine deutlichere Teilung zwischen der Vermittlung von neuen Aspekten bzw. sprachlichen Übungen (Fremdsprachenunterricht) in der Präsenzgruppe im Unterschied zu vertiefenden Übungen in der Distanzgruppe.

Außerdem funktioniert unser WLAN zurzeit in einigen Gebäudeteilen nur eingeschränkt, da bei Bauarbeiten in den Ferien Leitungen beschädigt worden sind.  

 

In jedem Fall aber bildet das gemeinsam zur Verfügung gestellte Material in Moodle die Basis für beide Lerngruppen; auch ist eine klare und möglichst verlässliche Phasierung der Unterrichtsstunde erwünscht, z. B.

  • Begrüßungsphase für Präsenz- und Distanzschülerinnen und -schüler (Kontaktpflege), längere Arbeitsphasen vor allem mit der Präsenzgruppe (ohne Streaming),
  • stärkere Berücksichtigung der Distanzgruppe, etwa in der letzten Unterrichtsphase eine.

 

Zu Detailfragen des Wechselunterrichts

Alle weiteren Besonderheiten gelten unvermindert; mit dem Ende der 9-Tage-Präsenz der Q2 werden einige Räume zu Verfügung stehen, so dass für die schriftlichen Fächer im gekoppelten Unterricht – vor allem in Französisch und Latein – wenigstens teilweise getrennt unterrichtet werden kann.

Klassenarbeiten werden jeweils in den Teilgruppen geschrieben.

  • Der Nachmittagsunterricht in Klasse 5-9 findet ausschließlich auf Distanz statt.
  • Die Notbetreuung in Klasse 5 und 6 wird in den jeweiligen Präsenzunterricht integriert.
  • Unsere Hygienemaßnahmen gelten weiterhin wie gewohnt. Alle Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht, während Klausuren und während des Aufenthaltes im Gebäude und auf dem Schulgelände medizinische Masken tragen, wie sie Lehrerinnen und Lehrer ohnehin im Unterricht tragen müssen. Auch die Regelungen beim Betreten des Gebäudes, zum Lüften und zu den Abstandsregelungen gelten nach wie vor. Das heißt:
    • Orientierungs-, Mittel und Oberstufe nutzen separate Pausenhöfe.
    • Die Jahrgänge 5 und 6 verwenden den rechten Seiteneingang (Eingang neben dem Lehrerzimmer), die Jahrgänge 7-9 den Haupteingang, die EF-Q2 den Oberstufeneingang.
    • Alle halten bitte überall und immer die bekannten AHA-Regeln

Zur Testung

  • Alle Schülerinnen und Schüler führen Coronaselbsttests ausschließlich in der Schule durch. Ausnahmen betreffen lediglich die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Nach Rücksprache mit der Schule ist hier eine Ausnahme möglich.
  • Die Selbsttests finden in unserer Teststraße (Lehrküche) unter Aufsicht statt, die Ergebnisse werden von eingeteilten Lehrerinnen und Lehrern kontrolliert und im Bedarfsfall mitgeteilt. Auf dieses Weise reduzieren wir den Zeitaufwand pro Gruppe erheblich. Die wöchentlichen Testtermine entnehmen Sie bitte der hier hinterlegten Tabelle. Ausnahme: Nur die an den Koop-LKs am FSG teilnehmenden LMG-Schülerinnen und -Schüler der Jahrgangsstufe Q2 finden sich am kommenden Montag, dem 19.04., zwischen 07:30 Uhr und 07:40 Uhr an der Lehrküche zur Testung ein.
  • Alternativ kann ein höchstens 48 Stunden alter Negativtest einer anerkannten Teststelle vorgelegt werden.
  • Nicht getestete Personen werden vom Schulbetrieb ausgeschlossen; nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts. Eine so verursachte Nichtteilnahme am Präsenzunterrichtet stellt außerdem einen Verstoß gegen die Schulpflicht
  • Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der Abiturprüfungen. Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt.

Herzliche Grüße

Achim Diehr

download Anmeldung zur Notbetreuung

download Download zum Handlungsschema: Wenn mein Kind erkrankt ist.

 Anleitung zu BigBlueButton im LernCafe

 

 

 

info

In der letzten Woche fand die Suchtprophylaxe ausnahmsweise in den achten Klassen statt. Neu war eine Informationsveranstaltung zum Thema Cannabis für die Neuner.

Auch wenn der Schulalltag momentan überschattet ist von Corona und den Auswirkungen auf den Unterrichtsalltag, sollten andere Gefahren für Heranwachsende nicht aus dem Blickfeld geraten. Suchtprophylaxe ist zum Beispiel seit Jahren ein fester Bestandteil der Gesundheitserziehung am Lise-Meitner-Gymnasium. Dabei geht es nicht nur um klassische Betäubungsmittel, sondern auch um den Umgang mit dem Smartphone oder mit Videospielen.

Anders als in den Jahren zuvor fand das Angebot durch Petra van Bergen von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V im neuen Schuljahr jedoch nicht in der Klasse 7, sondern in den 8. Klassen statt. Das Projekt, das sonst 2-tägig stattfindet, wurde aufgrund des Lockdowns ins nächste Schuljahr verschoben, auf vier Unterrichtsstunden gekürzt und mit Masken durchgeführt.

Die grundsätzliche Herangehensweise ist jedoch geblieben: Die Jugendlichen konnten sich in einem geschützten Rahmen ohne Lehrer mit verschiedenen Fragestellungen zur Entstehung für Sucht auseinandersetzen und dabei auch ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Mit viel Engagement berichteten sie über ihre Klassengemeinschaften und persönliche Beobachtungen. Dass Gruppendruck ein Thema ist, mit dem viele zu kämpfen haben, darüber waren sich alle einig. „Ich will ja dazu gehören und bin schnell verunsichert, wenn ich eine andere Meinung habe“, formulierte eine Schülerin. Aber nicht allen Kids war klar, wie wichtig es ist, sich in der Schule wohl zu fühlen, um weniger anfällig für Sucht zu sein. Nach dem Erfinden von fiktiven Suchtbiografien hatten viele eine neue Sicht auf das Thema. „Sucht kann wahrscheinlich jeden von uns treffen“, resümierte ein Schüler „nicht nur obdachlose Menschen oder Menschen, die Schlimmes erlebt haben, erkranken an Sucht“.

Neu in diesem Schuljahr war ein zusätzlicher Präventionstag für den neunten Jahrgang. Unter dem Motto „Stark statt breit“ informierte Suchtberaterin Melanie Seier über Cannabis. Gerade im grenznahen Geldern kommen Jugendliche schon früh in Kontakt mit dieser Droge, die zu Unrecht oft verharmlost wird. Mit Infokarten und Rätseln aus dem Methodenkoffer der Cannabisprävention NRW konnten die Schüler und Schülerinnen ihr Wissen über die Gefahren des Kiffens überprüfen. Nicht nur Max aus der 9a zeigte sich positiv überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, wie komplex das Thema ist und wie viel man noch lernen kann.“

Insgesamt gaben die Acht- und Neuntklässler am Ende des Tages einen „Daumen hoch“ für die Arbeit der Drogenberaterinnen. „Es war interessant und hat interessiert“, fasste ein Schüler zusammen.