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Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

mittlerweile liegt ein neuer Erlass der Ministerin zum Thema „Corona“ vor, der allerdings keine Änderungen zum bisherigen Vorgehen enthält. Er verweist lediglich darauf, dass die Landesregierung für den Zeitraum vom 1.10.22 bis zum 7.4.23 unter engen Bedingungen für Schulen das verpflichtende Tragen einer Maske beschließen kann, um den Präsenzbetrieb aufrechtzuerhalten.
Für die Zeit nach den Ferien gelten dieselben Regeln wie zuvor: Regelmäßiges Lüften, Empfehlung von FFP2-Maske oder einer OP-Maske wird vor allem im Unterrichtsraum auf freiwilliger Basis, Einhalten der Hygieneregeln.
Die Selbsttests werden ebenfalls weiterhin auf Anfrage ausgeteilt und sollen nur bei Bedarf, d. h. bei Vorliegen der typischen Covid-Symptome, im häuslichen Umfeld vor Antritt des Schulweges angewendet werden. Da wir laut Erlass darauf achten müssen, dass die häusliche Bevorratung maximal fünf Tests umfassen darf, benötigen wir jeweils Anfang des Monats eine Mail an Testbestellung@lmg-geldern.de, falls neue Tests benötigt werden.
Treten in der Schule einschlägige Symptome auf, bittet die Lehrkraft die Schülerin bzw. den Schüler, eine Selbsttestung vorzunehmen. Liegt eine schriftliche Bestätigung der Erziehungsberechtigten vor, dass ein Test mit negativem Ergebnis am selben Tag vor dem Schulbesuch zuhause bereits durchgeführt worden ist, besteht kein Bedarf für einen weiteren Test innerhalb der Schule. In diesem Fall kann also die Schule selbst bei Vorliegen der Symptome besucht werden. Sollten sich die Symptome im Laufe des Tages aber deutlich verstärken, erfolgt nach Entscheidung der Lehrkraft eine weitere Testung in der Schule.
Wir bitten insbesondere bei deutlichen Erkältungssymptomen – selbst bei einem negativen Selbsttest – darum, auf den Schulbesuch an diesem Tag zu verzichten.
Ich wünsche Ihnen und euch auf diesem Wege eine entspannte, erholsame und hoffentlich coronafreie Ferienzeit! Sollten neue Informationen vor Schulbeginn vorliegen, werde ich Sie und euch gegen Ende der Ferien entsprechend informieren.

Herzliche Grüße
Achim Diehr

 

Brief der Ministerin an volljährige SuS zu Corona- und Energiesparmaßnahmen ab 1.10.2022

Brief an die Eltern zu Corona- und Energiesparmaßnahmen ab 1.10.2022

In der letzten Woche fand die Suchtprophylaxe ausnahmsweise in den achten Klassen statt. Neu war eine Informationsveranstaltung zum Thema Cannabis für die Neuner.

Auch wenn der Schulalltag momentan überschattet ist von Corona und den Auswirkungen auf den Unterrichtsalltag, sollten andere Gefahren für Heranwachsende nicht aus dem Blickfeld geraten. Suchtprophylaxe ist zum Beispiel seit Jahren ein fester Bestandteil der Gesundheitserziehung am Lise-Meitner-Gymnasium. Dabei geht es nicht nur um klassische Betäubungsmittel, sondern auch um den Umgang mit dem Smartphone oder mit Videospielen.

Anders als in den Jahren zuvor fand das Angebot durch Petra van Bergen von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V im neuen Schuljahr jedoch nicht in der Klasse 7, sondern in den 8. Klassen statt. Das Projekt, das sonst 2-tägig stattfindet, wurde aufgrund des Lockdowns ins nächste Schuljahr verschoben, auf vier Unterrichtsstunden gekürzt und mit Masken durchgeführt.

Die grundsätzliche Herangehensweise ist jedoch geblieben: Die Jugendlichen konnten sich in einem geschützten Rahmen ohne Lehrer mit verschiedenen Fragestellungen zur Entstehung für Sucht auseinandersetzen und dabei auch ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Mit viel Engagement berichteten sie über ihre Klassengemeinschaften und persönliche Beobachtungen. Dass Gruppendruck ein Thema ist, mit dem viele zu kämpfen haben, darüber waren sich alle einig. „Ich will ja dazu gehören und bin schnell verunsichert, wenn ich eine andere Meinung habe“, formulierte eine Schülerin. Aber nicht allen Kids war klar, wie wichtig es ist, sich in der Schule wohl zu fühlen, um weniger anfällig für Sucht zu sein. Nach dem Erfinden von fiktiven Suchtbiografien hatten viele eine neue Sicht auf das Thema. „Sucht kann wahrscheinlich jeden von uns treffen“, resümierte ein Schüler „nicht nur obdachlose Menschen oder Menschen, die Schlimmes erlebt haben, erkranken an Sucht“.

Neu in diesem Schuljahr war ein zusätzlicher Präventionstag für den neunten Jahrgang. Unter dem Motto „Stark statt breit“ informierte Suchtberaterin Melanie Seier über Cannabis. Gerade im grenznahen Geldern kommen Jugendliche schon früh in Kontakt mit dieser Droge, die zu Unrecht oft verharmlost wird. Mit Infokarten und Rätseln aus dem Methodenkoffer der Cannabisprävention NRW konnten die Schüler und Schülerinnen ihr Wissen über die Gefahren des Kiffens überprüfen. Nicht nur Max aus der 9a zeigte sich positiv überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, wie komplex das Thema ist und wie viel man noch lernen kann.“

Insgesamt gaben die Acht- und Neuntklässler am Ende des Tages einen „Daumen hoch“ für die Arbeit der Drogenberaterinnen. „Es war interessant und hat interessiert“, fasste ein Schüler zusammen.

   

 

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