In den Jahrgangsstufen 7-9 haben die SuS das Alter von 12 – 15 Jahren erreicht. Während durch die 2. Fremdsprache, durch den erhöhten Arbeitsaufwand der Fächer des Wahlbereichs II (Niederländisch, Informatik usw.)  und durch den erhöhten Umfang der Stundentafel mit vermehrtem Nachmittagsunterricht besondere Anstrengungen der Schüler erforderlich sind, nehmen öfter gerade hier entsprechend der Entwicklung der Pubertät die Bemühungen und das Interesse an Schule ab. Eingedenk dieses Sachverhaltes und um dem entgegenzuwirken und negative Entwicklungen der Schullaufbahn abzufangen, hat die Schule bestimmte Vorkehrungen getroffen:

So ergeht an die Schüler und Eltern bei gegebenem Anlass das Angebot, dass ihre Kinder nach Beendigung der normalen täglichen Unterrichtszeit die Hausaufgaben in der Schule erledigen. In der 7. und 8. Stunde betreuen Oberstufenschüler die angemeldeten Schüler und stehen ihnen gegebenenfalls mit Rat und Tat zur Seite. So soll verhindert werden, dass größere Lücken wegen nicht erledigter Hausaufgaben entstehen und es so zu einer Versetzungsgefahr kommt.

Sind Lücken bereits entstanden, greift eine andere Maßnahme: der Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch oder Latein. Das Angebot gilt durchgängig für die gesamte 7. Jahrgangsstufe mit jeweils 2 Wochenstunden. In kleinen Lerngruppen mit Max. 12 SuS, bzw. vier Schüler pro Klasse,  arbeitet ein Fachlehrer die erkennbaren Defizite auf und bereitet – so weit wie möglich – parallel zum Fachunterricht und in Absprache mit den Fachlehrern auf die nächste Klassenarbeit vor.

In erkennbaren Gefährdetensituationen, i.e. das Halbjahreszeugnis weist mehrere mangelhafte Leistungen auf, bzw. ein blauer Brief musste versandt werden, bieten wir eine individuelle Fallberatung durch den Mittelstufenkoordinator an. Zusammen mit den Eltern beraten und beschließen wir Maßnahmen, die die Schüler unterstützen sollen und ihnen Wege aus der schulischen Krise weisen können.

 

 

 

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