Das LMG versteht sich als eine Schule, die sich auch in Zeiten von G8 um eine intensive Beratung in der Oberstufe und eine erfolgreiche Eingliederung von Absolventen anderer Schulformen (Real-, Sekundar- und Hauptschulen) in die gymnasiale Oberstufe bemüht. Das Ziel ist das Abitur, die Allgemeine Hochschulreife, die zum Studium in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland berechtigt.
Information: Regelmäßige Informationsveranstaltungen für alle Schüler/-innen und zahlreiche Sprechstunden von Beratungslehrern/innen und Oberstufenleiter für die individuelle Beratung helfen beim Durchgang durch die Oberstufe.

Wie gelangt man zur Allgemeinen Hochschulreife?
Der Gang durch die Oberstufe dauert drei Jahre und gliedert sich in drei Abschnitte:

  1. Zu Anfang der Einführungsphase wählt der Schüler/die Schülerin innerhalb gewisser Bedingungen in der Regel elf Fächer, die als Grundkurse dreistündig in der Woche unterrichtet werden. Sinn dieser 1. Phase ist das Sich-Einüben in die nun anderen Arbeits- und Organisationsformen und das Kennenlernen neuer Fächer (z.B. Informatik, Erziehungswissenschaft, Philosophie oder weitere Fremdsprachen wie Italienisch und - in Kooperation - Spanisch). Diese neuen Fächer stellen sich rechtzeitig vor den Oberstufenwahlen in Informationsveranstaltungen im letzten Halbjahr der Mittelstufe vor.
    Gegen Ende des 2. Halbjahres der Einführungsphase bestimmt der Schüler/die Schülerin zwei der bisher gewählten Fächer als Leistungskurse, die fünfstündig unterrichtet werden, und führt weitere acht Fächer als Grundkurse fort. Damit ist die Schullaufbahn bis zum Abitur festgelegt. Am Ende der Einführungsphase findet eine Versetzung statt.
  2. Die zweijährige Qualifikationsphase bildet eine Einheit und gliedert sich in Q1 und Q2. Die in ihr pro Halbjahr und Fach erzielten Leistungsbewertungen (Noten/Punkte) gehen neben denen aus der Abiturprüfung in die Abitur-Durchschnittsnote ein, die u.a. für das Studium bestimmter Fachrichtungen (Numerus-clausus-Fächer) wichtig ist.

    Am Ende der Qualifikationsphase steht die Zulassung zur Abiturprüfung.

  3. Die Abiturprüfung wird in vier von der Schülerin / vom Schüler bestimmten Fächern abgelegt. In drei Fächern wird schriftlich geprüft (u.a. in den beiden Leistungskursen), im vierten Abiturfach mündlich.

Was ändert sich im Vergleich zur Mittelstufe ?
Einen festen Klassenverband, wie bisher gewohnt, gibt es nicht mehr. An seine Stelle treten Kurse, deren Mitglieder sich je nach Fächerwahl zusammensetzen. Es entstehen also für jede Schülerin und jeden Schüler persönliche Stundenpläne. Folglich gibt es auch keine 'festen' Klassenräume mehr.

Die Halbjahre werden aufgeteilt in Quartale, an deren Ende jeweils Leistungsbeurteilungen stattfinden. Mit dem Beginn der Qualifikationsphase werden Noten und Notentendenzen umgesetzt in Punkte. An die Stelle der Klassenlehrer/innnen treten der Beratungslehrer bzw. die Beratungslehrerin für die gesamte Oberstufenlaufbahn von drei Jahren sowie für alle Schüler einer Jahrgangsstufe, unterstützt durch die Tutorinnen und Tutoren.

Information, Integration und Förderung
Vor allen Entscheidungen während des gesamten Bildungsganges bieten die Beratungslehrer/-innen ausführliche kontinuierliche Laufbahninformation und Schullaufbahn-Beratung an, die fundierte Fächerwahlen und Kenntnisse der Prüfungsordnung garantieren. Daneben bieten sowohl der Oberstufenkoordinator wie auch die Beratungslehrer/-innen regelmäßig wöchentlich zusätzliche Beratungszeit an.

Zum besseren Sich-Kennenlernen der gesamten ‚Stufe‘ ist in der Einführungsphase eine dreitägige ‚Informations- und Integrationsfahrt‘ aller Schüler/innen der neuen Jahrgangsstufe geplant. Auch hier führen die Beratungslehrer/-innen eine ausführliche Schullaufbahn-Beratung durch.
Tutorinnen und Tutoren, das sind die jeweiligen Leistungskurslehrer/innen, die die Studienfahrten im Übergang von Q1 zu Q2 vorbereiten und durchführen, betreuen die Schüler/innen in kleineren Gruppen und unterstützen so die Beratungslehrer/innen. Diese Studienfahrten zu Anfang des zweiten Jahres der Qualifikationsphase sowie die Informations- und Integrationsfahrt in der Einführungsphase sind integraler Bestandteil des Bildungsganges durch die gymnasiale Oberstufe am LMG.

Förderung: In den Fächern Englisch und Mathematik werden zur Angleichung der unterschiedlichen Voraussetzungen während der Einführungsphase Fördermaßnahmen angeboten, wahlweise in Mathematik oder in Englisch, als zweistündige Vertiefungskurse.

Berufsorientierung
In der Oberstufe führen wir eine Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit Universität, Industrie und Arbeitsamt durch: Hier soll den Schülern/Schülerinnen ein Einblick in verschiedene Berufsfelder ermöglicht werden. Zugleich werden sie mit den Anforderungen von Studium und Berufsausbildung bekannt gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Berufsorientierungswoche (BOW) im 2. Halbjahr der Einführungsphase nach den Osterferien.

Informations- und Integrationsfahrt der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 10)

Ausgangslage: Der Übergang in die gymnasiale Oberstufe stellt für Schülerinnen und Schüler eine besondere Situation mit zahlreichen Neuerungen dar. 

  • Die Schülerinnen und Schüler wechseln aus dem Klassenverband in das Kurssystem der Oberstufe
  • Neue Arbeitsformen und Arbeitstechniken werden erforderlich
  • Neue Anforderungen (Facharbeit) werden gestellt
  • Die Schüler gestalten durch Kurswahlen ihre Schullaufbahn im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben nach   ihren Neigungen mit.
  • Schülerinnen und Schüler von Haupt- und Realschulen und anderen Gymnasien kommen in eine neue Stufe und an eine neue Schule. 

Dieser besonderen Situation begegnet das LMG mit der Informations- und Integrationsfahrt mit einer Dauer von 3 Tagen am Ende des ersten Halbjahres der Einführungsphase

  1. Inhaltliche Schwerpunkte der Informations- und Integrationsfahrt
    Ausführliche Schullaufbahninformation und individuelle persönliche Schullaufbahnberatung  (im Hinblick auf die anstehenden LK- / GK-Wahlen) durch einen der Beratungslehrer bzw. des Oberstufenkoordinators
  2. Arbeitstechniken in der Oberstufe werden in Form von Workshops erarbeitet
    (Sich Organisieren / Erlernen bzw. Festigen von Arbeitstechniken zur Recherche und zum kooperativen Lernen, Vorbereitung auf die Erstellung einer Facharbeit mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden)
  3. Gemeinsam von  Lehrern und den Stufensprechern gestaltete Integrationsmodule (Stadtrallye, Abendveranstaltungen…)

Die Fahrt wird evaluiert und kann somit den Bedürfnissen und Wünschen der Schülerinnen und Schüler aber auch methodischen Entwicklungen angepasst werden.

 

 

 

 

 

 

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