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Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, sehr geehrte Eltern,

wir freuen uns, dass wir das Schuljahr gut und vor allem gesund begonnen haben. Dies ist uns gelungen, weil wir mit großer Sorgfalt die AHA-Regeln eingehalten und auf dieses Weise darauf geachtet haben, möglichst keine Gefährdungssituationen entstehen zu lassen. Wir möchten, dass wir auch in der nächsten Phase erfolgreich weiterarbeiten und Distanzunterricht, wo immer dies nur möglich ist, vermeiden können. Bedingung dafür ist, dass wir weiterhin Infektionen soweit wie möglich vermeiden und insbesondere Vorerkrankten und Angehörigen von Risikogruppen ein Umfeld schaffen, in dem sich diese sicher fühlen können.

Wir unterstützen daher die Maskenpflicht, die nach Aussage des Ministerpräsidenten ab dem 01.09.2020 nach wie vor auf dem Schulhof, im Gebäude und auf dem Weg zum eigenen Sitzplatz gilt. Wir plädieren darüber hinaus aber eindringlich für die Fortsetzung des Tragens einer Maske auch während des Unterrichts.

Außerdem können Kolleginnen und Kollegen, insbesondere Angehörige einer Risikogruppe, für ihren Unterricht um das Tragen einer Maske bitten. Klassen und Kurse werden gebeten, sich mit Vorerkrankten oder einer Risikogruppe Angehörigen solidarisch zu zeigen und eine Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht zu tragen.

Sobald die angekündigten Präzisierungen zu den Hygienebedingungen in Schulen vorliegen, werden wir über das weitere Vorgehen beraten.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. 
Herzliche Grüße

Achim Diehr

 

download Download zum Handlungsschema: Wenn mein Kind erkrankt ist.

 

 

Juna Grossmann bekommt täglich am eigenen Leib zu spüren, dass Antisemitismus in Deutschland wieder zunimmt. Über ihre Erfahrungen sprach die Autorin mit Gelderner und Straelener Schülern. 

Am Dienstag, den 19.11.2019, besuchte Juna Grossmann, Bloggerin und Autorin des Buchs „Schonzeit vorbei: Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“ auf Einladung der VHS Gelderland das Lise-Meitner-Gymnasium. Im Rahmen der Veranstaltung in der Aula der Schule sprach Frau Grossmann mit den SchülerInnen über die Judenfeindlichkeit, die sie selbst nicht nur in den sozialen Medien, sondern vor allem im persönlichen Kontakt tagtäglich erfährt. Dabei verdeutlichte sie den ZuhörerInnen, dass Antisemitismus keineswegs ein vergangenes Phänomen ist, sondern dass dieser, quer durch alle sozialen Schichten, weiterhin real ist und eine massive Bedrohung für jüdische Deutsche sein kann.

Nach einem einführenden Vortrag beantwortete Frau Grossmann die Fragen der anwesenden SchülerInnen der Oberstufen des Lise-Meitner-Gymnasiums, des Friedrich-Spee-Gymnasiums und des Städtischen Gymnasiums Straelen.

Im Anschluss an diese Veranstaltung nutzten Redakteurinnen der Schülerzeitung des Lise-Meitner-Gymnasiums „MeitneriuM“ und SchülerInnen des Gymnasiums Straelen die Gelegenheit, Frau Grossmann weitergehende Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um ihren Blog „irgendwiejuedisch.com“,  mit dem sie sowohl kritische Gedanken zum Umgang mit jüdischen Mitbürgern äußert, als auch versucht, ihren Lesern die Besonderheiten des jüdischen Glaubens nahezubringen.