Lange hat es gedauert, viel Mühe und Geduld erfordert … aber schlussendlich konnte der Projektkurs „Dokumentarfilm“ noch kurz vor den letzten Abiturprüfungen seinen Film über das LMG in den Räumlichkeiten der Schule präsentieren.

Am Mittwoch, 15.Mai 2019, wurden gleich vier Termine in einem zum Kinosaal umfunktionierten Klassenraum angeboten, an welchen SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, Ehemalige und Mitarbeiter des LMG sich einen Eindruck vom Machwerk des aus 15 SchülerInnen bestehenden Kurses bestaunen konnten.

Mit viel Mühe zum Detail hatten Nils und Noah Houken in wochenlanger Kleinarbeit die Filmsequenzen der einzelnen Kursteilnehmer zu den Protagonisten des Films zusammengeschnitten, so dass ein knapp 60minütiger Hauptfilm im Rahmen der Projektkursarbeit entstand. Außerdem entstanden in dem von Herrn Brauers geleiteten Kurs auch zahlreiche kleinere filmische Arbeiten, u.a. zu den Themen „Leben mit Parkinson“, „Erstellen von Strohrömern“, „Making of Doku“, „Anke Soppa und das LMG“, welche Bestandteil der Projektarbeiten einzelner SchülerInnen waren.

Der Hauptfilm zeichnet das Leben am LMG im Rahmen eines Schuljahres nach und wählt dabei sehr unterschiedliche Akteursperspektiven und zeigt deren Blick auf Schule: SchülerInnen der Klasse 5, Hausmeister Ludger Kanders, Schulleiter Herr Dr. Diehr und sein Stellvertreter Herr Müller sowie die SV-LehrerInnen Frau Bittern und Herr Guretzki werden in ihrem schulischen Alltag filmisch begleitet.

Überdies werden besondere Umstände am LMG herausgestellt: Herr Halmanns, der sein letztes Schuljahr vor der Pensionierung erlebt, Blick auf das berufliche Leben zurück - Frau Reichelt, neue Kollegin am LMG, schaut nach vorne, schildert ihren Alltag als Berufsanfängerin und berichtet von ihrem soeben beendeten Referendariat. Besonders beeindruckt sicher der Filmteil, in dem Yusuf von seiner Erfahrung an einem deutschen Gymnasium nach langer Flucht berichtet, unterstützt von Frau Schmidt-Soergel, die ihre Erfahrungen in den Klassen für Deutsch als Zweitsprache erläutert.

So entsteht ein mehrperspektivischer Blick auf Schule und Schulleben am Lise, der zahlreiche Besucher in die vier Aufführungen lockte.

Nach dem „Kinotag“ ist der Film nunmehr für alle Klassen und Kurse weiterhin verfügbar und auf Festplatte zu entleihen, so dass auch diejenigen „nachschauen“ können, die am „Kinotag“ verhindert waren.

Text: c-bra, Foto: Julia Speis

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