Die Hälte der Strecke liegt nun hinter der Gruppe, nachdem sie mit der Bewältigung des Harzes noch ein einige Höhenmeter geschafft haben. Außerdem konnte die erste Post abgeholt werden - ganz altmodische Briefe, die am Postamt gelagert worden waren.


Inzwischen haben die Kinder eine Entscheidung getroffen, die auch das Kameratem überrascht hat: Bis zur Veröffentlichung werden sie keine Standorte mehr durchgeben und nicht einmal ihren Eltern verraten, ob sie das Meer erreicht haben oder nicht. Das große Abenteuer bleibt also spannend.

Mehr dazu gibt es hier

11.6.2019

Schlechte Nachrichten von den Abenteurern. Zwei der Kinder sind mit ihren Fahrrädern gestürzt. Zum Glück haben sie nur Schürfwunden davongetragen und mussten nicht zum Arzt. Zwei weitere Kinder warenebenfalls kränklich, also wurde ein Erholungstag eingelegt, an dem die Gruppe nur 10 Kilometer geschafft hat. Trotzdem - Glück im Unglück. Den ieKindern aus Geldern waren übrigens nicht unter den Kranken.

Die Fotos zeigen ein Interview mit einer ehemaligen Lehrerin, die die Übernachtung am Tag vor dem Unfall organisiert hat - und den umwerfendenSternenhimmel darüber.

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Den Radfahrern geht es weiterhin gut. Nach einer Woche hatten sie ein Viertel der Strecke geschafft, also alles im Plan. Bisher war alles sehr bergig, aber nun ist mit dem Rennsteig auch der höchste Punkt überwunden und in den letzten Tagen war es erheblich flacher.

Mehr zur ersten Woche: hier

26.5.2019

Heute geht es los. Die Kids haben eine Zugfahrt zum Startpunkt hinter sich gebracht und werden die erste Etappe in Angriff nehmen. Wie sie ihren Weg nur mit Hilfe von Straßenkarten finden und ihre Zelteaufbauen, wurde in den letzten Wochen schon intensiv geübt. Nach fast 14 Stunden anstrengender Zugfahrt und fünfachem Umsteigen (mit Fahrädern und Gepäck) hat die Gruppe am Samstag Abend ihren Startpunkt in Süddeutschland erreicht und dort übernachtet.

Am Sonntag Morgen ging es zunächst an die tschechische Grenze und nach42 Kilometern wurden die Zelte in einem malerischen Schlossgartenaufgeschlagen.

Tourstart

Wir freuen uns darauf, von ihnen zu hören.

Noch mehr Infos zur Vorbereitung gibt es unter:

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24.5.2019

"Am Donnerstag fand die letzte Test-Tour statt. Nach 18 Monaten Vorbereitungszeit wird es am Samstag Morgen endlich losgehen. Das ganz große Abenteuer beginnt!"

Eigentlich ist es ja das Beste, was man sich für ein Kind wünschen kann – eine behütete Kindheit mit einem Stundenplan voller lehrreicher Aktivitäten, ohne Langeweile und ohne Sorgen über den nächtlichen Schlafplatz und die nächste Mahlzeit.
Oder etwa nicht? Sind unsere „Helikopter-Kinder“ vielleicht doch zu bemitleiden, da sie kaum eigene Entscheidungen treffen, selten Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen und wir ihnen alle Wege vorschreiben?
Eine spannende Frage, die den Pädagogen und Dokumentarfilmer Thomas Binn bewegt hat, ein ungewöhnliches Projekt ins Leben zu rufen, das Grundlage für einen Kinodokumentarfilm sein wird: Acht 12- bis 13jährige Jungen und Mädchen werden vom 25. Mai bis zum 21. Juni mit dem Fahrrad rund 1200 km quer durch Deutschland fahren und sich dabei weitgehend selbst organisieren. Was essen wir? Welchen Weg nehmen wir? Wo wollen wir übernachten? Wie kommen wir ohne unsere Handys an Informationen? Und was machen wir, wenn wir uns nicht einigen können? Das müssen die Kids alleine klären - die beiden erwachsenen Begleiter unterstützen nur bei der Suche nach Lösungen.

Neben dem Lise-Meitner-Gymnasium entsenden das Collegium Augustinianum Gaesdonck, das Kardinal-von-Galen-Gymnasium Kevelaer und die Gesamtschule am Forstgarten Kleve jeweils zwei Jugendliche. Träger des Projekts ist der Verein Zielpunkt Meer e.V..

Mehr Informationen finden sich unter:

www.binn.de
www.zielpunkt-meer.de

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