I. Unsere Vorgänger:

1. Städtische Höhere Mädchenschule (1824-1920)

1824 Erste Erwähnung einer Städtischen Höheren Mädchenschule. Die Schule hatte nur eine Klasse und befand sich im Kloster Hüls auf der damaligen Dammerstraße (heute Hülser-Kloster-Gasse).
1866 Übernahme der Schule durch die "Schwestern unserer lieben Frau"
1874 Auflösung der Schule während des Kulturkampfes
1875-1879 Weiterführung durch weltliche Lehrkräfte
1880 Neueröffnung einer Städtischen Mädchenschule
1893-1897 Die Zahl der Schülerinnen schwankt zwischen 20 und 40.
1897 Umzug in ein neues Schulgebäude am Südwall

2. Lyzeum Marienschule (1920-1938)

1920 Erneute Übernahme der Schule durch die Schwester unserer lieben Frau. Die weltlichen Lehrer werden übernommen.
1926 Umzug in ein Gebäude am Westwall
1938 Den Schwestern wird durch die nationalsozialistische Regierung verboten, neue Schülerinnen für die Sexta aufzunehmen.
Es wird eine neue Sexta für Mädchen am Kreisjungengymnasium eingerichtet.

3. Oberschule für Jungen und Mädchen (1938-1945)

1939 Das Lyzeum wird endgültig aufgelöst. Die Klassen werden vom Jungengymnasium übernommen, das sich von nun ab Oberschule für Jungen und Mädchen nennt. Das Gebäude am Westwall wird von der Wehrmacht übernommen.
1942 Erste Reifeprüfung für Mädchen in Geldern

4. Studienanstalt (1945-1952)

1945 Der Unterricht findet zunächst für die Schüler und Schülerinnen wieder im Gebäude am Westwall statt, da das Jungengymnasium von den Besatzungstruppen benötigt wird.
1946 Umzug der Jungen- und Mädchenklassen zum Gebäude an der Issumer Landstraße.

Die Leitung beider Schulen hat Dr. Franzen, der Direktor des Jungengymnasiums.

II. Das Gymnasium

1. Progymnasium für Mädchen (1952-1957)

1952 Die Mädchenschule wird wieder selbständig und bezieht wieder das Gebäude am Westwall.

Regina Korte wird  Schulleiterin 
Die Schule hat 218 Schülerinnen.
1954 Genehmigung zum Ausbau der Schule zur "Vollanstalt"

1955-1958 Anbau eines neuen Flügels
1957 1. Reifeprüfung

2. Mädchengymnasium (1957-1965)

1961 Regina Korte tritt in den Ruhestand.

Neue Leiterin: Dr. Marianne Hartmanns
1962 Gründung der SMV (Schülermitverwaltung)
1964 Beginn der Partnerschaft mit einer Schule in Nimwegen

3. Neusprachliches Mädchengymnasium und Frauenoberschule, später Gymnasium für Frauenbildung (1965-1977)

1965 Der Schule wird ein neuer Zweig angegliedert: die Frauenoberschule bzw. das Gymnasium für Frauenbildung
Umzug in das neue Gebäude am Friedrich-Nettesheim-Weg
1965-1978 Zahlreiche Schulopern von Gregor Vos unter Mitarbeit von Lindner und Droege/van der Grinten.

Szene aus der Oper "Die Sanduhr"
1971 Die Zahl der Schülerinnen hat sich in den letzten 6 Jahren verdoppelt. Sie betrug nun 808.

1972-1974 1. Versuch einer Oberstufenreform

Ein Teil des Kollegiums

1973 Rückkehr zur alten Reifeprüfungsordnung
1975 Schülerinnen werden mit 18 Jahren volljährig.
1975 Der Kreis Geldern wird aufgelöst. Der Kreis Kleve wird Träger der Schule.
1976 Gründung des Fördervereins
1976-1978 Die Handballmannschaft wird dreimal hintereinander NRW-Meister

4. Mädchengymnasium (1977 -1988)

1978 Schulmitwirkungsgesetz
Tod von Dr. Hartmanns

Ernst Hammans wird Schulleiter
Ein erster Schülerberg erreicht die Schule.
Sie hat 1092 Schüler.
1981 Beginn der Kooperation mit dem Friedrich-Spee-Gymnasiums
1982 Jubiläumsfeier, Herausgabe einer Festschrift

Kollegium

1983 Erster Reflexionstag zur Drogenprophylaxe
Einführung eines unterrichtsfreien Samstags im Monat.
1984 Zum ersten Mal finden Projekttage statt.
1985 Beginn der Partnerschaft mit der Schule in Antony.1986 Erste Berufsorientierungswoche
Einführung der Koedukation
1987 Die Volleyballmannschaft der Mädchen wird Vize-Meister von NRW
1988 Wechsel der Trägerschaft vom Kreis Kleve zur Stadt Geldern

5. Lise-Meitner-Gymnasium (seit 1988)

1988 Die Schule bekommt einen neuen Namen.
Erst sollte sie nach Joseph Beuys benannt werden, dagegen sprach sich aber der neue Schulträger aus. Deshalb entschied man sich für Lise Meitner als Namensträgerin.
Die Tennismannschaft der Mädchen wird Vize-Meister von NRW
1990 Die Schule wird anlässlich des letzten Schultags der Jahrgangsstufe 13 zum ersten Mal verpackt.

Ulrike Meyers wird Bundessiegerin beim Schülerlotsenwettbewerb.
Ernst Hammans geht in Pension.

1992 Dr. Hubert Fischer wird neuer Leiter der Schule.
1993 Einführung des freien Samstags

Eine Theatergruppe nimmt unter Leitung von Herrn Schüler am Landes-Schülertheater-Treffen teil. Sie gewinnt auch noch den Kulturpreis der Stadt Kevelaer.

1995 Der letzte Mädchenjahrgang macht Abitur.

Beginn der Partnerschaft mit dem Lyceé Lakanal in Sceaux.
Die Volleyballmannschaft wird Vizemeister von NRW.
1996 Eine Theatergruppe unter Leitung von Frau Schenk erhält den Jugendkulturpreis.
1997 Die Tennismannschaft der Mädchen gewinnt, nachdem sie dreimal hintereinander Vize-Meister geworden war, endlich die Landesmeisterschaft und fährt nach Berlin zur Deutschen Meisterschaft.
Ein Grundkurs Kunst von Frau Soppa erhält den 2. Preis beim Heinrich-Heine-Wettbewerb der Stadt Düsseldorf.
Eine Theatergruppe unter Leitung von Frau Schenk nimmt am Landes-Schülertheater-Treffen teil.
1998 Französisch als erste Fremdsprache neben Englisch

Kollegium im Jahre 1998:

2000 Die Schule bekommt einen neuen Oberstufentrakt
Beginn der Partnerschaft mit italienischen Schulen
2002 Die Schule richtet die Deutsche Schülerbumerangmeisterschaft aus
Feier des 50-jährigen Bestehens mit Projekttagen und "LMG im Schaufenster"
2003 Beginn der Partnerschaft mit einer polnischen Schule aus Konin (Polen).
2007 Erstes Zentralabitur und Zentralprüfungen in Klassenstufe 10
2008 Einführung des Nachmittagsunterrichts mit Mensabetrieb

2010 Dr. Fischer geht in den Ruhestand

2010 Dr. Diehr wird neuer Schulleiter

2011 Dr. Fischer stirbt, am Rande des Schulhofes wird ein Baum zum Gedenken gepflanzt
2011 Mittagstisch in der neuen Mensa
2013 Der Doppeljahrgang macht Abitur (Letzter G9-Durchgang, erster G8-Durchgang)

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