Bouwens van der Boije College in Panningen (NL)

Besuch in Geldern
Am 20. Oktober 2015 und am 22. Oktober 2015 machte der Niederländischkurs von Herrn Lipke ein Austauschprojekt mit der Partnerschule Het Bouwens van der Boijecollege in Helden-Panningen in den Niederlanden. Wir arbeiteten an den Länderprojekten Türkei, Namibia und Indonesien gemeinsam mit den Austauschschülern. Am 20. Oktober trafen unsere Gäste um ca. 9:20 in Geldern ein. Nach dem bisschen Nachdenken, was man am besten nochmal zur Begrüßung sagt, machten wir ein paar Kennenlernspiele wie z.B. sich in einer Reihe nach der Größe zu ordnen.

Wusste man sich mal nicht ganz zu verstehen, half man sich mit Englisch oder ``Zeichensprache``. Bis um ca. halb eins arbeiteten wir weiter an unseren Projekten, wo unter anderem die Aspekte geografische Lage, Allgemeines, Bräuche, Kleidung, kulinarische Gegebenheiten etc zu finden waren. Später gab es dann Mittagessen im Oberstufentrakt, wozu jeder der deutschen Schüler etwas beigesteuert hatte, wie z.B. Nudelsalat, Weckmänner, Donuts (danke Maike!!) und andere leckere Kleinigkeiten. Nach diesem Mittagessen zeigten wir den Niederländern unsere Schule, die sie angeblich sehr groß fanden.. naja ne.. Anschließend gingen wir in Gruppen in die Stadt, wo lustige Selfies entstanden, wir durch manche Läden liefen und die niederländischen Jungs ausprobieren wollten, wie denn hier holländische Pommes wohl so schmeckten. Die Verständigungsprobleme zwischen dem türkischen Verkäufer und den verzweifelten Ruben und Siem waren für alle Beteiligten recht lustig und hinterher kamen die zwei dann doch mit einer Schale Pommes strahlend aus der Pommesbude. Später mussten wir doch leider wieder zurück, denn um 15.00 Uhr stand bereits der Bus wieder an der Bollwerkturnhalle, um unsere niederländischen Gäste wieder nach Hause zu bringen.

Besuch in Panningen
Am 22. Oktober freuten wir uns glaube ich alle schon, die anderen wiederzusehen. Als wir dann an der Schule ankamen und uns die Münder beinahe offenstehen blieben - spätestens bei Betreten des Gebäudes - wurden wir herzlich von den Gastgebern empfangen. Gefühlt war die Schule doppelt so groß, und nichts gegen den Architekten unserer Schule, aber auch viel moderner. Mit einer Vielzahl von Räumen, Getränkeautomaten und sogar WLAN für die Schüler fühlten wir uns alle direkt pudelwohl. Ein paar Schüler zeigten uns die Schule und wir hatten fast nichts anderes zu sagen als: ´´Heel mooi´´(sehr schön) oder ámazing´oder lauter solcher Worte, die unsere Begeisterung über diese Schule ausdrücken sollten. Nach der Führung durch ein ´Lernparadies ´begannen wir wieder unsere Arbeit zur Fertigstellung der Projekte. Dies haben wir in Computerräumen zum Googeln, Schreiben und Drucken und in Kunsträumen zum Basteln von verschiedenen Dingen, wie zum Beispiel einer Moschee für die Gruppe Türkei gemacht. Um 12.00 Uhr war Mittagspause und wir bekamen belegte Baguette, Kakao und Vla (eine besondere Art von Pudding) zu essen, die vorher in der Küche zubereitet wurden. Um 12:30 war die Pause zu Ende, wir hatten bereits Pläne über das gleiche Austauschprojekt in der neunten Klasse geschmiedet, und wir begannen mit den Präsentationen. Für unsere niederländischen Freunde war diese Woche wie eine Art Projektwoche, es gab demnach natürlich noch viel mehr Ländergruppen als nur die drei, die wir bearbeitet hatten. Die Vorträge waren meist auf Niederländisch, trotzdem konnte man recht gut verstehen, was die Schüler erzählten. Um 15:00 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg, jedoch hatten wir natürlich alle Handynummern ausgetauscht und hoffen, uns noch einmal wiedersehen zu können.

Schüleraustausch mit Panningen/NL

Dienstag war es wieder soweit: Die Schüler aus Panningen vom Bouwens van der Boije College besuchten unsere Schule. Neben der gemeinsamen Arbeit an einem Projekt, das am nächsten Tag in Panningen vorgestellt wurde, lernten die Schüler bei einem gemeinsamen Besuch des Mühlenturmes und der Kasematten die Stadt Geldern näher kennen.

Am Mittwoch ging es dann nach Panningen - in der Projektwoche im Bouwens van der Boije College wurden die gemeinsamen Arbeiten zum Thema "Länderportraits" vorgestellt.


"Das Projekt 'Verleg je grenzen' wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) mitfinanziert."

Am 27.3. und am 28.3. fand der Schüleraustausch mit der NSG (Nijmegen Scholen Gemeenschap) in Nimwegen statt. Die niederländischen Schüler besuchten zunächst unsere Schule. Dort wurde nach Kennenlernspielen das Thema "Feiertage in den Niederlanden und in Deutschland" bearbeitet.

Am nächsten Tag wurden die Ergebnisse in Nimwegen vorgestellt.

Austausch mit NSG Mimwegen

Panningen 2016


Kandinsky-College in Nimwegen

Uitwisseling Geldern – Nimwegen 2016

Wie in jedem Jahr fand auch dieses Jahr wieder ein Schüleraustausch in der Jahrgangsstufe 9 mit einer niederländischen Schule statt. Es ging nach Nimwegen zum „Kandinsky College“. Über ein Video-Projekt, E-Mails und die sozialen Netzwerke hatten wir schon Monate vorher Kontakt gehabt und an Texten für ein gemeinsames Buch gearbeitet. Jetzt durften wir unsere Austauschpartner in Geldern persönlich willkommen heißen.
Also trafen wir uns alle am Mittwoch, dem 20. April 2016, vor unserer Schule und begrüßten zusammen die Niederländer, bevor wir Zeit hatten, mit unseren Partnern in Ruhe Kontakt aufzunehmen. Zusammen gingen wir auf unseren Schulhof, um uns durch diverse Kennenlernspiele persönlich noch einmal vorzustellen. Es folgte eine Führung durch unser Schulgebäude in kleinen Gruppen.
Und schon war der erste Tag mit den Gästen am LMG vorbei und wir hatten noch Zeit, alleine oder in Gruppen etwas mit unseren Austauschpartnern, die die Nacht als Gäste in unseren Familien verbrachten, außerschulisch zu unternehmen.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder zu unserer Schule. Zusammen haben wir den Texten für unser gemeinsames Buch den letzten Feinschliff gegeben. Unser eigenes Buch handelt von touristischen „Geheimtipps“ in Geldern, Nimwegen oder der jeweiligen Umgebung. Der „Clou“ dabei: Alle niederländischen Texte sind von Deutschen geschrieben, und die deutschsprachigen „Tipps“ stammen von Niederländern. Die jeweiligen Muttersprachler haben aber alles auf sprachliche Korrektheit überprüft!
Um unseren Gästen aus der „provincie Gelderland“ auch etwas von Geldern zu zeigen, unternahmen wir noch zusammen mit unseren Lehrern Frau Grütters, Herrn Halmanns und Herrn Pieper aus Nimwegen eine kleine Exkursion zum Mühlenturm von Geldern, um die schöne Aussicht, aber auch die alten, unterirdischen Kasematten zu bewundern. Anschließend ging es dann ins Stadtzentrum. Bevor es dann „ab nach Nimwegen“ hieß, genossen wir noch Pizza, für die wir uns alle zusammen wieder in der LMG-Mensa trafen.
Um 13.30 Uhr sind wir gemeinsam mit dem Bus zum Kandinsky College gefahren. Nach ungefähr einer Stunde Fahrzeit kamen wir in Nijmegen an, und unsere Austauschpartner haben uns ihre Schule gezeigt. Wir waren uns schnell einig, dass diese wirklich schön und sehr modern ausgestattet ist. Anschließend fuhren wir zu unseren Gastfamilien, die für uns ein kleines Abendprogramm vorbereitet hatten. Die Gastfamilien waren sehr freundlich, und wir haben uns sofort wohlgefühlt.
Nach einer (eher kurzen) Nacht ging es am nächsten Morgen auch schon weiter. Unser letzter Tag begann mit einer Unterrichtsstunde über die Geschichte von Nijmegen, die der niederländische Lehrer sehr interessant gestaltet hat. Danach folgte Programm in der Innenstadt. Die meisten von uns sind mit dem Fahrrad dorthin gefahren. Zuerst haben wir die Stadt mit Hilfe einer Stadtrallye kennengelernt. Dabei mussten wir Fragen über bestimmte Gebäude und Sehenswürdigkeiten beantworten. Die Gruppe mit den meisten richtigen Antworten erhielt einen Preis. Nach der Siegerehrung waren wir ziemlich hungrig. Zum Glück gab es zur Stärkung erst einmal Pommes, und als Beilage durften wir uns noch eine niederländische Spezialität, z.B. „kroket“ oder „frikandel“, aussuchen. Danach konnten wir in der schönen Innenstadt noch ein bisschen shoppen und Andenken kaufen. Dann mussten wir uns leider schon von unseren Austauschpartnern verabschieden. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Der Austausch hat uns großen Spaß gemacht, und wir wären gern noch länger in Nimwegen geblieben.
Laura Marie Tuschen und Hannah Wollny, Jahrgangstufe 9

Nimwegen 2016

 

 

 

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