Am Samstag, den 01. Oktober 2016, machten wir uns mit unserem Bio-LK, angetrieben von ATP und begleitet von Herrn Stanelle und Frau Wittkamp, auf den Weg in Richtung Pula.
Gegen 18 Uhr trudelten alle am Flughafen Köln – Bonn ein, um sich nach dem ersten Gruppenfoto die Zeit bis zum Start in den Shops zu vertreiben. Von Vorfreude über ein mulmiges Gefühl bis hin zu panischer Angst waren auf dem Flug alle Emotionen vertreten.
Nach der Landung in Rijeka stiegen wir schnell in den Bus ein und kamen um zwei Uhr nachts endlich im Hotel an. Der Sonntag startete sehr entspannt, auch wenn es nur bis neun Uhr Frühstück gab und man sich entscheiden musste ob Schlaf oder Essen wichtiger ist. Um 14 Uhr begann die Stadtführung durch die Innenstadt Pulas bei sehr wechselhaftem Wetter. Ein sehr gut deutsch sprechender Touristenführer erzählte uns die Geschichte Pulas und erklärte uns die Bedeutung des Amphitheaters, wobei angemerkt werden sollte, dass Arena doch tatsächlich Sand bedeutet.
Der Abend schuf besondere Erinnerungen, da Evis Geburtstag mit einem mitternächtlichen Schwimmen im Meer gefeiert wurde. Während am Montag die letzten Evi noch beglückwünschten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Naturpark Kap Kamenjak. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Sintflutartiger Regen und Gewitter machten es uns unmöglich, den dadurch gefluteten Naturpark zu erkunden.Nach dem kurzen Vortrag eines Park Mitarbeiters fuhren wir nach Pula zurück um dort das Amphitheater zu erkunden. Wieder zurück im Hotel hielten wir vor  dem Abendessen unsere Referate, vorbereitend auf das Programm in der Blauen Schule.
Dienstag hatten wir unseren freien Tag und passend dazu schien die Sonne, wie an keinem anderen Tag der Kursfahrt. Morgens gingen wir schwimmen und hatten den Volleyballplatz zur Verfügung, auf welchem eifrig, mit mehr oder weniger Talent gespielt wurde. Nachmittags machten wir dann eine Bootstour entlang der Adria. Mit guter Musik und kühlen Getränken machte es umso mehr Spaß, vom Boot ins salzige Wasser zu springen. Für die schönen Fotos vom Sonnenuntergang lohnte es sich, den kalten Wind am Ende der Tour zu ertragen. Der längste Tag war der Mittwoch in der Blauen Schule. Zuerst besichtigten wir das Aquarium, geführt von einer Studentin. Während die eine Hälfte des Kurses Küstentiere sammelte, rüstete sich die andere Hälfte mit Tauchkleidung aus und ging auf Unterwassererkundung. Nach ungefähr einer Stunde wurde gewechselt , denn es war wieder sehr kalt. Als alle wieder trocken waren, sezierten wir Katzenhaie, die in den Beifang geraten waren, und nahmen sie aus. Diesen Abend, genau wie fast alle anderen zuvor, verbrachte beinah der gesamte Kurs gemeinsam in Pula wo Eisbären gezählt und das Zusammensein genossen wurde.
Am Donnerstag flogen wir dann müde und erschöpft nach Hause.

Ein Bericht von Lena Borgards und Sophie Derrix

 
   
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